Für Ihre Pressearbeit

Alle relevanten Informationen für Ihre Pressearbeit vor Ort zu „Lesen bringt uns weiter. Lesestart für Flüchtlingskinder“ finden Sie hier im Pressebereich:

  • eine Muster-Pressemitteilung für die Akquise von Vorlesepaten
  • das Fact-Sheet zum Programm und
  • Bildmaterial, das Sie unter Angabe des Copyrights nutzen können
Muster-Pressemitteilung
Fact-Sheet
(c) Stiftung Lesen / BMBF / Christian Plaum
(c) Stiftung Lesen / BMBF
(c) Stiftung Lesen / BMBF / Tamara König

Pressemitteilungen

10.10.2017 - Fachtag „Lesen bringt uns weiter“ für Akteure der Flüchtlingshilfe und Leseförderung am 10.10.2017 in Würzburg

Erfahrungsaustausch nach 2 ½ Jahren Arbeit mit Geflüchteten / Veranstaltung im Rahmen des Programms „Lesestart für Flüchtlingskinder“

 

Kontakt

Stiftung Lesen

Daniel Schnock
PR-Manager
Kommunikation und Public Affairs
Römerwall 40
55131 Mainz
Tel 06131 / 288 90 68
Fax 06131 / 288 90 49
daniel.schnock@stiftunglesen.de

Über 60 Fachkräfte der Leseförderung, Experten der interkulturellen Arbeit sowie Akteure der Flüchtlingshilfe sind gestern in Würzburg auf dem Fachtag „Lesen bringt uns weiter“ zusammengekommen, um sich über Sprach- und Leseförderung für Kinder geflüchteter Familien auszutauschen. Die Stiftung Lesen hat die Tagung im Rahmen des bundesweiten Programms „Lesestart für Flüchtlingskinder“ veranstaltet, das im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Dezember 2015 in Erstaufnahmeeinrichtungen bundesweit angelaufen ist. Ziel des Programms ist es, geflüchtete Kinder und ihre Eltern mit dem Vorlesen und Lesen vertraut zu machen, damit sie erste Zugänge zur deutschen Sprache bekommen und leichter lesen lernen.

 

In allen Erstaufnahmeeinrichtungen erhalten Flüchtlingskinder im Vorschulalter im Rahmen dieses Programms ein speziell konzipiertes Lesestart-Set mit einem kindgerechten Buch und Informationsmaterial für die Eltern. In Bayern wurden seit Programmstart insgesamt 9.320 Sets an Flüchtlingsfamilien in 45 Erstaufnahmeeinrichtungen ausgegeben. Darüber hinaus werden alle Erstaufnahmeeinrichtungen mit Lese- und Medienboxen für Kinder bis zu 12 Jahren ausgestattet. Ein weiterer Baustein des Programms ist die Unterstützung der Zusammenarbeit von Erstaufnahmeeinrichtungen mit Vorlesepatinnen und Vorlesepaten und anderen Freiwilligen. Diese ehrenamtlichen Kräfte bekommen Hilfestellungen bei der Vorbereitung auf ihre besondere Vorlesetätigkeit für Flüchtlingskinder.

 

Sabine Uehlein, Programmgeschäftsführerin der Stiftung Lesen, sagte: „Das Programm ‚Lesestart für Flüchtlingskinder‘ hilft Kindern und ihren Familien in Erstaufnahmeeinrichtungen, sich spielerisch mit der neuen Umgebung und Sprache auseinanderzusetzen. Der heutige Fachtag unterstützt Akteure in der Flüchtlingshilfe einmal mehr dabei, ein breites Leseförderungsnetzwerk im Umfeld der Erstaufnahmeeinrichtungen aufzubauen und geflüchteten Kindern so einen guten Start in unserem Land zu ermöglichen.“

 

Drei interaktive Workshops vermittelten Praxiswissen für die Arbeit mit geflüchteten Familien, wie Tipps zur Sensibilisierung der Eltern für die Bedeutung von Vorlesen und Erzählen oder die Bildung von Identität über das Erlernen einer Sprache. Verschiedene Ansätze zur Sprach- und Leseförderung von Kindern geflüchteter Familien lernten die Teilnehmer des Fachtags anhand unterschiedlicher Best Practice-Beispiele regionaler Initiativen kennen. Dies waren das Caritas Zentrum Fürstenfeldbruck, die Stiftung Prix Jeunesse International München und das Theater Radelrutsch Heilbronn.

 

Im Anschluss an den gestrigen Fachtag werden drei weitere stattfinden: Am 17.10. in Hannover, am 08.11. in Königswinter und am 15.11. in Leipzig.