Für Ihre Pressearbeit

Alle relevanten Informationen für Ihre Pressearbeit vor Ort zu „Lesen bringt uns weiter. Lesestart für Flüchtlingskinder“ finden Sie hier im Pressebereich:

  • eine Muster-Pressemitteilung für die Akquise von Vorlesepaten
  • das Fact-Sheet zum Programm und
  • Bildmaterial, das Sie unter Angabe des Copyrights nutzen können
Fact-Sheet
(c) Stiftung Lesen / BMBF / Christian Plaum
(c) Stiftung Lesen / BMBF
(c) Stiftung Lesen / BMBF / Tamara König

Pressemitteilungen

09.01.2019 - Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär, besucht ZUEs in Schleiden und Kreuzau

„Lesen bringt uns weiter. Lesestart für Flüchtlingskinder“ setzt erfolgreiches Leseförderprogramm fort / Stiftung Lesen fördert Arbeit mit geflüchteten Familien vor Ort

 

Kontakt

Stiftung Lesen

Daniel Schnock
PR-Manager
Kommunikation und Public Affairs
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55131 Mainz
Tel 06131 / 288 90 68
Fax 06131 / 288 90 49
daniel.schnock@stiftunglesen.de

Unter dem Motto „Lesen bringt uns weiter. Lesestart für Flüchtlingskinder“ hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit der Stiftung Lesen das Leseförderprogramm für geflüchtete Kinder weiterentwickelt. Der Fokus des Programms wird noch stärker auf die gezielte Unterstützung von engagierten Menschen vor Ort liegen, die sich aktiv in die Leseförderung von Kindern mit Fluchterfahrung einbringen. Im Rahmen des Programms besuchte heute Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, die ZUEs Schleiden und Kreuzau zur Übergabe der von der Stiftung Lesen entwickelten Lesestart-Sets sowie Lese- und Medienboxen für die Kinder.


„Wir wollen geflüchtete Menschen so zügig wie möglich in unsere Gesellschaft integrieren. Die deutsche Sprache ist der Türöffner für eine gelingende Integration. Vorlesen, zuhören und über die Texte sprechen – das alles hilft den Kindern und auch den Eltern bei der Orientierung in einer neuen Umgebung und dem Erlernen der deutschen Sprache. Außerdem wollen wir die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter unterstützen, die sich seit vielen Jahren in Erstaufnahmeeinrichtungen engagieren“, sagte Bildungsstaatssekretär Thomas Rachel. Er las den Kindern heute in der Spielstube der Einrichtung vor.


Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, ergänzte: „Die Erfahrungen, die auch hier in den ZUEs Schleiden und Kreuzau gemacht wurden, haben wir in die angepasste Initiative ‚Lesen bringt uns weiter. Lesestart für Flüchtlingskinder‘ einfließen lassen. So können wir noch besser den geflohenen Kindern und ihren Familien entgegenkommen. Wir bemühen uns darüber hinaus, noch stärker lokale Lesefördernetzwerke zu unterstützen oder neue zu etablieren.“


Das Programm „Lesestart für Flüchtlingskinder“ wurde im Herbst 2015 ins Leben gerufen. Das neuaufgelegte Programm „Lesen bringt uns weiter. Lesestart für Flüchtlingskinder“ wird mit insgesamt 1,6 Millionen Euro für drei Jahre durch das BMBF gefördert und von der Stiftung Lesen durchgeführt. Das Programm stattet Kinder in EAEs im Alter von 0 bis 5 Jahren mit einem altersgerechten Buch aus. Darüber hinaus stellt es den Spielstuben der EAEs in jedem Programmjahr je eine Lese- und Medienbox für ihre pädagogische Arbeit mit Kindern im Alter von bis zu zwölf Jahren zur Verfügung. Jede Box enthält eine „Praxismappe“ für das haupt- und ehrenamtliche Personal zu jedem Buch und Spiel mit passenden Vorlesetipps und Aktionsideen, die sich ohne großen Aufwand im Alltag umsetzen lassen – teilweise auch in unterschiedlichen Sprachen.


Bedarf für Leseförderung in EAEs weiterhin hoch


Von Januar bis Juli 2018 hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge rund 96.600 Erstanträge entgegengenommen. Auf der Grundlage von UNICEF-Schätzungen sind davon rund 15.000 Kinder im Alter zwischen 0 und 5 Jahren. Um jedem Einzelnen das Ankommen und die Integration in unserer Gesellschaft zu ermöglichen, bedarf es deutscher Sprachkenntnisse. Gerade kleine Kinder erlernen diese spielerisch beim Vorlesen von Papp- und Bilderbüchern, die sie mit neuen Wörtern und dem Klang der Sprache vertraut machen.